Eine neue Tropenhalle für den Allwetterzoo
Erdarbeiten
Zur Zeit finden Erdarbeiten auf der Baustelle statt. 8.000 m² Erdreich müssen bewegt werden, davon werden 3.000 m² abgefahren. Anschließend werden auf zwei Bohrfeldern 36 Bohrungen bis zu einer Tiefe von 250 m für die Geothermie durchgeführt. Durch diese Maßnahme in Kombination mit Fotovoltaikanlagen wird die neue Meranti-Halle 100 %tig klimaneutral betrieben.
Der "Erste Spatenstich"
"Eine überwältigende Architektur in Kombination mit innovativen, nachhaltigen Maßnahmen. Ein exotisches Urlaubsgefühl, inmitten einer Tropischen Tierwelt. Eine der außergewöhnlichsten Eventlocations in ganz Deutschland - im Herzen Westfalens. Für all das steht die neue Meranti-Halle des Allwetterzoos in Münster", so kündigte Zoodirektorin Dr. Simone Schehka beim Ersten Spatenstich für die neue Tropenhalle die Meranti-Halle an.
Erste Baumaßnahmen für die neue Tropenhalle
Im Oktober 2020 haben die ersten Arbeiten im Zoo begonnen mit der Räumung des zukünftigen Baufeldes. Das Team des Allwetterzoos wurde dabei von mehreren Einheiten des THW unterstützt. „Diese Kooperation ist einfach klasse: Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung, geschieht die Räumung des Baufeldes doch in Eigenarbeit", erklärt Dirk Heese, technischer Leiter und Prokurist des Allwetterzoos.
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Nach intensiver Planungs- und Vorbereitungszeit ist es endlich soweit. Der Allwetterzoo Münster bekommt eine neue, faszinierende Tropenhalle. Benannt wird sie nach einem Giganten der Tropen: dem Merantibaum. „Es handelt sich bei dem Merantibaum um den größten und zugleich einen der am stärksten bedrohten Tropenbäume weltweit. Er ist insbesondere durch illegalen Holzeinschlag gefährdet – und mit ihm alles Leben, was auf und rund um ihn herum existiert“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Simone Schehka, wie es zu dem Namen gekommen ist. „Der Merantibaum ist daher nicht nur Symbol für die Vielfältigkeit der Tropen, er ist auch Mahnmal für die ständig fortschreitende Zerstörung des tropischen Lebensraums.“
Nach intensiver Planungs- und Vorbereitungszeit ist es endlich soweit. Der Allwetterzoo Münster bekommt eine neue, faszinierende Tropenhalle. Benannt wird sie nach einem Giganten der Tropen: dem Merantibaum. „Es handelt sich bei dem Merantibaum um den größten und zugleich einen der am stärksten bedrohten Tropenbäume weltweit. Er ist insbesondere durch illegalen Holzeinschlag gefährdet – und mit ihm alles Leben, was auf und rund um ihn herum existiert“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Simone Schehka, wie es zu dem Namen gekommen ist. „Der Merantibaum ist daher nicht nur Symbol für die Vielfältigkeit der Tropen, er ist auch Mahnmal für die ständig fortschreitende Zerstörung des tropischen Lebensraums.“
Die neue Tropenhalle hat eine Grundfläche von 4.000 Quadratmetern. Inklusive der Außenanlagen wird insgesamt auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern gebaut. Im höchsten Punkt weist die Folien-Kuppel-Konstruktion der neuen Halle eine Höhe von 16 Metern auf. „Das ist auch gut so, wollen wir doch unsere Besucher in tropische Höhen entführen“, sagt die Geschäftsführerin Dr. Simone Schehka. „Uns ist das Erlebnis der Tropen auf allen Ebenen wichtig. Über Hängebrücken in drei und sieben Metern Höhe können Besucher den Brüllaffen in die Augen schauen und die Faultiere in den Baumkronen beobachten. Und ein spektakulärer Unterwassereinblick ermöglicht den direkten Blick auf die schwimmenden Riesenotter.“
Die neue Tropenhalle hat eine Grundfläche von 4.000 Quadratmetern. Inklusive der Außenanlagen wird insgesamt auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern gebaut. Im höchsten Punkt weist die Folien-Kuppel-Konstruktion der neuen Halle eine Höhe von 16 Metern auf. „Das ist auch gut so, wollen wir doch unsere Besucher in tropische Höhen entführen“, sagt die Geschäftsführerin Dr. Simone Schehka. „Uns ist das Erlebnis der Tropen auf allen Ebenen wichtig. Über Hängebrücken in drei und sieben Metern Höhe können Besucher den Brüllaffen in die Augen schauen und die Faultiere in den Baumkronen beobachten. Und ein spektakulärer Unterwassereinblick ermöglicht den direkten Blick auf die schwimmenden Riesenotter.“
So wird es am Ende möglich sein, die neue Tropenwelt auf drei verschiedenen Ebenen zu erleben. Weitere tierische Bewohner werden unter anderem Tapire und Ameisenbären sein, die ebenfalls eine Heimat in der neuen Merantihalle bekommen. „Es wird auch ein begehbares Gehege mit Lemuren geben. Auf einem Abenteuerweg können die Tiere dann hautnah erlebt werden.“
Um eine möglichst naturnahe Bepflanzung der Merantihalle gewährleisten zu können, arbeitet das Team des Allwetterzoos hier vor Ort sehr eng mit dem Botanischen Garten der Uni Münster zusammen. Aber auch der Zoo Leipzig steht mit Rat und Tat zur Seite. Dabei geht es von kleinsten Blüh- und Wasserpflanzen bis zu größeren Gehölzen, die am Ende ein möglichst natürliches Tropengefühl vermitteln sollen.
So wird es am Ende möglich sein, die neue Tropenwelt auf drei verschiedenen Ebenen zu erleben. Weitere tierische Bewohner werden unter anderem Tapire und Ameisenbären sein, die ebenfalls eine Heimat in der neuen Merantihalle bekommen. „Es wird auch ein begehbares Gehege mit Lemuren geben. Auf einem Abenteuerweg können die Tiere dann hautnah erlebt werden.“
Um eine möglichst naturnahe Bepflanzung der Merantihalle gewährleisten zu können, arbeitet das Team des Allwetterzoos hier vor Ort sehr eng mit dem Botanischen Garten der Uni Münster zusammen. Aber auch der Zoo Leipzig steht mit Rat und Tat zur Seite. Dabei geht es von kleinsten Blüh- und Wasserpflanzen bis zu größeren Gehölzen, die am Ende ein möglichst natürliches Tropengefühl vermitteln sollen.
Mit der Fertigstellung im Sommer 2022 hat es aus verschiedensten Gründen nicht geklappt. Es wird weiter unter Hochdruck gearbeitet, ein genauer Eröffungstermin ist von hier aus noch nicht anzugeben. Auch wenn sich alles verzögert hat, wird der Allwetterzoo Münster auch einen weiteren großen Schritt in Sachen Energieeinsparung und Nachhaltigkeit machen. „Wenn die Winter, wie in den vergangenen Jahren, recht mild ausfallen, können wir die Merantihalle nahezu ganzjährig bis zu 100 Prozent klimaneutral betreiben“, so Schehka. Das sei möglich, da die Folienkonstruktion mittels Geothermie beheizt würde und dank Betonkernaktivierung die Wärme auch gespeichert werden könne. „Die Energie für die Erdpumpen erhalten wir durch Photovoltaik. Der Sonnenstrom betreibt auch die Pumpen für die Wasseraufbereitung.
Neben den tierischen Highlights werden die Stadt Münster sowie das gesamte Münsterland mit der Merantihalle aber um noch eine weitere Attraktion reicher. „Wir bauen auch neue Veranstaltungsräume. Egal ob Kongress, Tagung oder Hochzeit. Die Gesellschaft kann die gesamte Zeit durch eine große Glasscheibe das Treiben in der Merantihalle beobachten – ohne die Tiere zu stören und ohne schwitzen zu müssen. Zum Empfang oder in der Tagungspause können die Gäste dann auf einen Balkon und damit in die Tropenhalle eintreten und das Treiben sowie die Dschungelatmosphäre genießen“, wirbt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Ludger Hellenthal. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin ist er sich sicher, dass diese in der Region einmalige Eventlocation nicht nur für den Allwetterzoo eine echte Bereicherung ist.
Neben den tierischen Highlights werden die Stadt Münster sowie das gesamte Münsterland mit der Merantihalle aber um noch eine weitere Attraktion reicher. „Wir bauen auch neue Veranstaltungsräume. Egal ob Kongress, Tagung oder Hochzeit. Die Gesellschaft kann die gesamte Zeit durch eine große Glasscheibe das Treiben in der Merantihalle beobachten – ohne die Tiere zu stören und ohne schwitzen zu müssen. Zum Empfang oder in der Tagungspause können die Gäste dann auf einen Balkon und damit in die Tropenhalle eintreten und das Treiben sowie die Dschungelatmosphäre genießen“, wirbt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Ludger Hellenthal. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin ist er sich sicher, dass diese in der Region einmalige Eventlocation nicht nur für den Allwetterzoo eine echte Bereicherung ist.