Aktuelles

Aus dem Zoo-Verein

11.01.2021

Ein Scheck für die neue Meranti-Halle

Am 11.01.2021 konnte der Erste Vorsitzende des Zoo-Vereins, Helge Peters, der Zoodirektorin Dr. Simone Schehka einen Scheck über 100.000 € überreichen.

 

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30.10.2020

Herbstfahrt

 

Die im Frühjahr geplante Reise Richtung Leipzig musste coronabedingt ausfallen und konnte vom 30.10 – 1.11.2020 nachgeholt werden. 

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13.09.2020

Tagesfahrt

 

 

Bei unserer diesjährigen Tagesfahrt am 13.09.2020 besuchten wir den Zoo Dortmund und den Tierpark Bochum.

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Aktuelles

Aus dem Allwetterzoo

Nachwuchs bei den Bongos

Domenica mit Nachwuchs (Foto: Allwetterzoo)

Bongos sind eine afrikanische Antilopenart. Im Allwetterzoo wird die Östliche Unterart gehalten, die als vom Aussterben bedroht gilt. Die Westlichen Bongos werden als potenziell gefährdet eingestuft. "Beide Arten leiden unter der Zerstörung ihres Lebensraums. Zudem werden ihre Bestände in der Natur durch Wilderei kontinuierlich dezimiert", so Zoodirektorin Dr. Simone Schehka. Daher freut sich der Zoo über den Zuchterfolg dieser bedrohten Antilope.

Der Bongo ist eine auffallend schön gezeichnete Waldantilope. Sie lebt in den dichtesten Regenwäldern West- und Zentralafrikas. Man findet die Tiere vom Flachland bis in Höhen von bis zu 4000 Meter. Der Bongo gehört zu den wenigen Waldantilopen, bei denen auch das Weibchen Hörner trägt. Auffallend sind die senkrechten weißen Flankenstreifen, die sich deutlich vom leuchtend rotbraunen Fell abheben. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 1,70 bis 2,50 Meter und einem Gewicht von 240 bis 270 Kilogramm ist der Bongo eine der größten und schwersten Waldantilopen.

Zuchtempfehlung für seltene Springtamarine

Springtamarin

„Wir haben eine offizielle Zuchtempfehlung für diese Tiere bekommen. Wenn alles gut läuft, können wir schon in 2021 mit Nachwuchs bei dieser seltenen Affenart rechnen“, erklärt Miriam Göbel. Sie ist die neue Kuratorin im Allwetterzoo. „Es hat eine Weile gedauert, bis wir ein passendes Weibchen für unseren männlichen Springtamarin gefunden haben." Um so erfreulicher ist es, dass sich die Beiden auf Anhieb gut verstanden haben. Daher also die Hoffnung auf Nachwuchs noch in diesem Jahr.

Springtamarine sind eine Primatenart aus der Familie der Krallenaffen. Im Gegensatz zu den übrigen Primaten besitzen diese Affen keine Finger- und Fußnägel sondern Krallen. Sie leben in Südamerika im Amazonasbecken. Es ist schwer, die flinken Tiere im dichten Grün ihres Lebensraumes zu finden. Sowohl durch die Abholzung des Regenwaldes als auch durch das sogenannte "Goldmining", dem illegalen Goldsuchen, wird der Lebensraum dieser bedrohten Affen immer weiter zerstört.  „Natürlich freuen wir uns, wenn wir unseren Beitrag zur Arterhaltung leisten können. Aber noch mehr würde es uns freuen, wenn Arten in ihrem natürlichen Lebensraum unsere Unterstützung gar nicht benötigen würden“, sagt Miriam Göbel. 

Im Allwetterzoo leben noch vier weitere Arten aus der Familie der Krallenaffen.

Goldenes Löwenäffchen

Goldkopf Löwenäffchen

Zweifarbtamarin

Zwergseidenäffchen