Herzlich Willkommen

bei Münsters größtem Verein

Seit 1871 setzen wir uns mit Engagement und Leidenschaft für zoologische Themen wie Artenschutz, Klima- und Umweltbildung ein...

Weitere Helferinnen und Helfer an der Baustraße gesucht

Liebe Vereinsmitglieder,

Ein Betonmischer für die Betonierung der Grund- und Seitenmauern kreuzt den Besucherweg, der von einem Zoovereinsmitglied gesichert wird.

auch wenn im Augenblick wegen der Corona-Pandemie unsere Aktivitäten stark eingeschränkt sind, gibt es doch interessante Aufgaben für Vereinsmitglieder. Der Neubau der Meranti-Halle macht Fortschritte. Unübersehbar sind die schon errichteten Betonwände und die Einschalungen für weitere Wände. Dabei müssen alle Fahrzeuge der Bauunternehmen einen Besucherhauptweg kreuzen. An diesem Brennpunkt ist eine Aufsicht notwendig, die bisher an zwei Wochentagen (dienstags und mittwochs) durch Vereinsmitglieder übernommen wird. Die Schichten dauern von 9:00 bis 12:00, von 12:00 bis 15:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr.

Wer auf diese Weise dem Zoo helfen möchte und gleichzeitig durch die Kontakte mit Besuchern und dem Zoopersonal mehr Einblicke in das Zoogeschehen bekommen möchte, kann sich gerne an Jürgen Brinkmann (brialb@t-online.de) oder Helge Peters (helge-peters@gmx.de) wenden. Wir freuen uns auf weitere Helferinnen und Helfer.

 

Jürgen Brinkmann und Helge Peters

 

Zootier der Woche

Schwarzer Hardun im Allwetteroo Münster

Der Hardun, auch Schleuderschwanz genannt, ist eine Echse aus der Familie der Agamen. Sie ist von Griechenland und Zypern über die Türkei bis in den Nahen Osten verbreitet. Die Männchen des Harduns werden bis zu 38 Zentimeter lang, die Weibchen 30 bis 35 Zentimeter. Diese Agamen sind auffallend robust gebaut und haben ebenso kräftige, mit langen Krallen bewehrte Gliedmaßen. Ihre Oberseite ist mit stark gekielten Schuppen besetzt, besonders in der Nähe der Trommelfelle, im Bereich der Kiefer sowie am Schwanz und an den Beinen. Die Männchen weisen außerdem eine Reihe verdickter Schuppen vor der Kloake und eine doppelte Längsreihe davon über dem Bauch auf. Der wirtelartig bestachelte Schwanz macht etwa zwei Drittel der Gesamtkörperlänge aus. Die Rückenfärbung erscheint hell- bis dunkelgrau, braun oder – bei starker Besonnung – sogar fast schwarz. Die Zeichnung ist unregelmäßig; oft sind auf dem Rücken hellgelbliche, fast rhombische Flecken vorhanden und am ganzen Rumpf helle Sprenkel. Die Unterseiten von Bauch und Gliedmaßen sind gelblich; die Kehle ist dunkel gefleckt.

Die Zeichnung des Schwanzes wird durch einen Wechsel von dunklen und hellen Ringen bestimmt. In der Paarungszeit sind die Männchen recht auffällig rötlich oder orange gefärbt. Der wärmebedürftige Hardun bevorzugt felsige Regionen mit starker Sonneneinstrahlung sowie entsprechende Gebäude, Ruinen und Steinmauern. Zudem kommt er an Baumstämmen lichter Haine vor. Auf ihren erhöhten Sitzwarten fallen die Tiere oft durch Kopfnicken auf. Selbst Luft- und Bodentemperaturen von 60 °C werden toleriert. (Wikipedia)

Zootier des Jahres
Zum Zootier des Jahres 2022 wurde das Pustelschwein gewählt.

 

 

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat in enger Zusammearbeit mit der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) das Pustelschwein zum „Zootier des Jahres 2022“ gekürt hat. Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt des Bawean-, Java- und Visaya-Pustelschweins kümmern.

 

Bawean-Pustelschwein

Java-Pustelschwein

Visaya-Pustelschwein

Bawean-Pustelschwein:

Aufbau eines Erhaltungszuchtprojektes auf der Insel Java. da die Inselpopulation auf Bawean durch das Auftreten der ASP (Afrikanische Schweinepest) direkt bedroht ist, wird auf Java eine Reservepopulation etabliert.

Java-Pustelschwein:

Auf Grund von Wilderei ist eine Wiederansiedlung des Java-Pustelschweins derzeit nicht möglich. Daher soll ein naturnahes geschütztes Habitat errichtet werden - unter Berücksichtigung von ASP Schutzmaßmahmen.

Visaya-Pustelschwein:

Ex-Situ-Projekt zur Erforschung effektiver Barrieren zwischen Wild- und Hausschweinen. Ziel ist es, die negativen Interaktionen zwischen Tieren und der Lokalbevölkerung an den Grenzen  der verbliebenen Lebensräumen der Wildschweine und der Landwirtschaft zu minimieren.

Hier noch einige Pustelschweinbilder

(Zum Vergrößern anklicken) 

Visaya-Pustelschweine

Java-Pustelschwein

Visaya-Pustelschweine im Tierpark Hellebrunn

Visaya-Pustelschweine im Zoo Chester, England

Visaya-Pustelschweine im Zoo Planckendeal, Belgien