Herzlich Willkommen

bei Münsters größtem Verein

Seit 1871 setzen wir uns mit Engagement und Leidenschaft für zoologische Themen wie Artenschutz, Klima- und Umweltbildung ein...

Liebe Vereinsmitglieder

In diesen Tagen erreicht unser Verein das stolze Alter von 150 Jahren. Es ist ein langer Weg: Von der Gründung durch Professor Landois als „Vogelschutzverein“ im Jahr 1871 bis zum heutigen Familienverein mit 13.000 Mitgliedern. Michael Sinder hat in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift „der flamingo“  die wechselvolle Geschichte in Wort und Bild anschaulich dargestellt.

Wegen der Corona-Pandemie schien eine größere Feier nicht denkbar zu sein. Doch nun hat uns  die Zoo-Geschäftsführung im Rahmen eines Rundganges zu den vom Verein mitfinanzierten Tieranlagen eine große Überraschung bereitet. Zoodirektorin Dr. Simone Schehka bietet den Mitgliedern aufgrund der gesunkenen Coronazahlen die Möglichkeit, am Samstag, 04.09.2021, exklusiv den abendlichen Zoo zu erkunden. Der Vorstand wird sich dazu um ein kleines Rahmenprogramm bemühen. Aber die Geschäftsführung konnte uns noch mehr bieten: Neben einer prächtigen Geburtstagstorte nahmen wir einen Schaukasten in Empfang, der uns endlich die Möglichkeit bietet, im Zoo „Aktuelles aus dem Verein“ den Mitgliedern und den Zoobesuchern zu vermitteln.

Das Ganze wurde von zahlreichen Medienvertretern begleitet und ausführlich in den Tageszeitungen und auch im Regionalfernsehen dargestellt.

Die positive Aufbruchstimmung hat uns Mut gemacht. Und so bieten wir am Sonntag, 08.08. um 10:30 Uhr, erstmals nach langer Zeit wieder einen Rundgang durch den Zoo an. Das ist dringend notwendig, denn inzwischen hat sich in unserem Zoo viel getan.

Leider gibt es aber auch die Schattenseiten der Corona-Pandemie. Der Juniorclub musste seine Aktivitäten stark zurückfahren mit einem hohen Aufwand im organisatorischen Bereich (Absagen u.a.). Auch das beliebte Zoozelten fiel der Coronasituation zum Opfer.

Achten Sie deshalb bitte wegen der nicht absehbaren Entwicklung auf die Hinweise auf unserer Website zur aktuellen Situation.

 

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Sommerzeit und freue mich auf ein Wiedersehen bei einer unserer Veranstaltungen

Helge Peters

 

Weitere Helferinnen und Helfer an der Baustraße gesucht

Liebe Vereinsmitglieder,

Ein Bohrgerät für die Bohrungen für die Gewinnung von Erdwärme kreuzt den Besucherweg.

auch wenn im Augenblick wegen der Corona-Pandemie unsere Aktivitäten stark eingeschränkt sind, gibt es doch interessante Aufgaben für Vereinsmitglieder. Unübersehbar weist derzeit ein riesiger Baukran auf die Baustelle der Tropenhalle hin. 36 Sonden für die Gewinnung von Erdwärme werden in den Boden getrieben und gleichzeitig Erdleitungen und Fundamente vorbereitet. Dabei müssen alle Fahrzeuge der Bauunternehmen einen Besucherhauptweg kreuzen. An diesem Brennpunkt ist eine Aufsicht notwendig, die bisher an zwei Wochentagen (dienstags und mittwochs) durch Vereinsmitglieder übernommen wird. Die Schichten dauern von 9:00 bis 12:00, von 12:00 bis 15:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr.

Wer auf diese Weise dem Zoo helfen möchte und gleichzeitig durch die Kontakte mit Besuchern und dem Zoopersonal mehr Einblicke in das Zoogeschehen bekommen möchte, kann sich gerne an Jürgen Brinkmann (brialb@t-online.de) oder Helge Peters (helge-peters@gmx.de) wenden. Wir freuen uns auf weitere Helferinnen und Helfer.

 

Jürgen Brinkmann und Helge Peters

 

Zootier der Woche

Drillmännchen im Osnabrücker Zoo

Der Drill ist eine Primatenart aus der Familie der Meerkatzenverwandten. Zusammen mit dem Mandrill bildet er die Gattung der Mandrillartigen. Drille sind tagaktive  Regenwaldbewohner, die kaum außerhalb des Schutzes der dichten Vegetation anzutreffen sind. Sie leben in erster Linie am Boden, wo sie sich auf allen vieren fortbewegen; lediglich Weibchen mit Jungtieren suchen manchmal Schutz in den unteren Ästen der Bäume. Drille sind Allesfresser, die ihre Nahrung fast ausschließlich am Boden suchen. Dazu gehören Früchte, Nüsse, Pilze, Insekten sowie gelegentlich kleine Wirbeltiere. Die Hauptgründe für die Bedrohung des Drills liegen in der Jagd nach dem begehrten Bushmeat sowie in der Rodung der Regenwälder zur Gewinnung von Tropenholz und Ackerland. Da Drille reine Regenwaldbewohner sind und sich Menschen gegenüber scheu verhalten, sind sie besonders bedroht. Der Drill gilt als einer der seltensten afrikanischen Primaten und man schätzt, dass in freier Wildbahn nur noch rund 3000 dieser Tiere leben. (Wikipedia)

Zootier des Jahres
Zum Zootier des Jahres 2021 wurde das Krokodil gewählt.

 

 

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat in enger Zusammearbeit mit der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) das Krokodil zum „Zootier des Jahres 2021“ gekürt hat. Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Philippinen- und Siam-Krokodile kümmern.

 

Kuba-Krokodil

Phillipinenkrokodil 

Siam-Krokodil

Konkret werden dieses Jahr drei Schutzprojekte mit den Kampagnengeldern unterstützt. In der Natur leben nur noch knapp 100 Philippinenkrokodil, daher wird auf den Philippinen der Bau neuer Auswilderungsanlagen für Krokodile und eine weitere Nachzuchtstation direkt bei dem Auswilderungsgebiet finanziert. Zudem soll ein Zentrum für Umweltbildung, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, entstehen und ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in der Region umgesetzt werden. In den Süßwassersümpfen Kubas haben Kubakrokodile ihr kleines Verbreitungsgebiet. Die Nachzuchtbemühungen der seltenen Krokodile verliefen bisher sehr erfolgreich, weshalb nun wieder Kubakrokodile unter kontrollierten Bedingungen ausgewildert werden. Um die Biologie der Tiere weiter zu erforschen und sie vor illegaler Wilderei zu schützen, erhalten einige der Krokodile GPS-Sender. Auch Siamkrokodile existieren nur noch in kleinen Populationen in Kambodscha, Laos und Thailand. Derzeit wird ein weiteres Restvorkommen auf Borneo vermutet, was nun mittels Umwelt-DNA aufgedeckt werden soll. Nur so können noch rechtzeitig Schutzmaßnahmen für die bedrohten Krokodile eingeleitet werden.

Hier noch einige Krokodilbilder

(Zum Vergrößern anklicken)