Seit über 150 Jahren unterstützt der Zoo-Verein den Zoo ideell und finanziell.

Seit seiner Gründung durch Professor Landois im Jahre 1871 setzt sich der Zoo-Verein für Tiere in der Natur und im Zoo, für Bildung und Forschung ein. Neuen Aufgaben wie Arten- und Klimaschutz stellen wir uns gerne und beweisen damit, dass auch nach 152 Jahren unser Verein voller Leben ist.

Exotisches Buffet am 24.02.2023 ausgebucht

Leider haben wir bereits die Kapazitätsgrenze für unser diesjähriges Exotisches Buffet mit ca. 100 Teilnehmern erreicht. Wegen der verzögerten Fertigstellung der Veranstaltungsräume der Meranti-Halle ist eine Verlegung in das Aquarium notwendig geworden. Dort ist das Platzangebot etwas geringer.

Auf den Baufortschritt hat der Zoo-Verein leider keinen Einfluss. Wir bedauern sehr, dass wir nicht alle Interessenten zu der Veranstaltung begrüßen können.

Großartiger Einsatz an der Baustraße

 

 

Noch immer kreuzen Baufahrzeuge zwischen dem Kamelgehege und der Rotluchsanlage den Besucherweg und noch immer sichern Zoovereinsmitglieder an zwei Tagen in der Woche diese potentielle Gefahrenstelle. Seit März 2021 bis einschließlich Dezember 2022 sind dabei circa 1.700 Stunden ehrenamtlich geleistet worden! Auch für die restliche Zeit bis zur Fertigstellung der Meranti-Halle stehen die Baustraßenhelferinnen und -helfer weiterhin zur Verfügung.

Helferinnen und Helfer gesucht

Der Zoo-Verein sucht für verschiedene Bereiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

  • Aufsichten bei der begehbaren Anlage der Roten Varis in der neuen Meranti-Halle
  • Aufsichten bei den begehbaren Anlagen der Kattas und Guerezas
  • Betreuung der Fütterung der Lori-Papageien im Elefantenhaus

Weitere Informationen können Sie bei Frau Tiburtius (Tel. 0251 8904730 nachmittags und info@zoo-verein.de) und bei Helge Peters (helge-peters@gmx.de) erhalten.

 

Bei den Guerezas

Die begehbare Anlage für Rote Varis in der neuen Meranti-Halle

Auge in Auge mit einem Lori

Zootier der Woche

Eisbären im Zoo Budapest

Der Eisbär, auch Polarbär genannt, ist eine Raubtierart aus der Familie der Bären. Er bewohnt die nördlichen Polarregionen und ist eng mit dem Braunbären verwandt. Neben Kamtschatkabären und Kodiakbären gelten Eisbären als die größten an Land lebenden Raubtiere der Erde. Von allen Bärenarten sind Eisbären am ausgeprägtesten auf Fleischversorgung angewiesen, aber wie die meisten Bären sind sie omnivor (Allesfresser). Sie stehen an der Spitze der natürlichen arktischen Nahrungskette, sind also Spitzenprädatoren. Den Hauptbestandteil ihrer Nahrung machen Robben aus, vorwiegend Ringelrobben, aber auch Bart- und Sattelrobben, Klappmützen sowie junge oder geschwächte Walrosse.

Zootier des Jahres

 

 

 

Die Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), die Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), der Verband der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und die Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) haben den Ara zum Zootier des Jahres 2023 gekürt.

Viele Arten dieser charismatischen Vögel sind in ihrem Bestand stark gefährdet. Der Lebensraumverlust spielt bei der Bedrohung die größte Rolle, denn Aras sind als Höhlenbrüter auf bestimmte Baumarten bzw. Felsenhöhlen angewiesen und benötigen spezifische Futterbäume, um zu überleben. Ein weiteres Problem stellt die Wilderei dar, da die Aras als Heimtiere verkauft werden oder wegen ihrer Federn bzw. als sportliche Herausforderung gejagt werden.

Die Verbreitungsgebiete der verschiedenen Ara-Arten erstrecken sich über Mittel- und Südamerika von Mexiko bis Argentinien. Je nach Art bevorzugen sie Wälder, waldreiche oder savannenähnliche Lebensräume. Aras besitzen große, kräftige Schnäbel, lange Schwänze und den typischen, weitgehend federlosen Gesichtsfleck, der Aras von anderen Papageien unterscheidet. Das Federmuster im Gesicht eines Aras ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Wie bei anderen Papageien, zeigen auch bei Aras der erste und vierte Zeh nach hinten. Viele Ara-Arten spezialisierten sich auf bestimmte fettreiche Nüsse und Palmfrüchte, die kaum eine andere Tierart öffnen kann. Somit haben sie gegenüber Nahrungskonkurrenten einen Vorteil, andererseits hängt jedoch auch ihr Überleben davon ab, ob genügend Nusstragende Bäume oder Palmen vorhanden sind. 

Projekte, die durch die Kampagne "Zootier des Jahres" in 2023 unterstützt werden.

Projekt: Rotohraras in Bolivien

 

 

Rotohraras (Ara rubrogenys) kommen nur in Bolivien vor. Noch etwa 1.200 Vögel dieser von der Ausrottung bedrohten Ara-Art existieren in der Natur. Um ein Fortbestehen der Rotohraras zu gewährleisten, müssen ihre Bestandszahlen durch verstärkte Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Vor allem fehlende Nistplätze, Wilderei und der Verlust ihres Lebensraumes bedrohen die Rotohraras.

Projekt: Soldatenaras in Ecuador

 

 

Die Bestände der Großen Soldatenaras (Ara ambiguus) gehen stark zurück. Weltweit soll es derzeit nur noch 500 - 1.000 Individuen geben. Die ausschließlich in Ecuador vorkommende Unterart A. ambiguus guayaquilensis des Großen Soldatenaras steht mit 25 verbliebenen Tieren akut vor der endgültigen Ausrottung.

Auch die Population des Kleinen Soldatenaras (Ara militaris) ist in Ecuador stark rückläufig.

Rotohraras

Soldatenaras

Hyazintaras

Grünflügelaras

Gelbbrustaras

Weitere Arabilder