Herzlich Willkommen

bei Münsters größtem Verein

Seit 1871 setzen wir uns mit Engagement und Leidenschaft für zoologische Themen wie Artenschutz, Klima- und Umweltbildung ein...

Weitere Helferinnen und Helfer an der Baustraße gesucht

Liebe Vereinsmitglieder,

Ein Bohrgerät für die Bohrungen für die Gewinnung von Erdwärme kreuzt den Besucherweg.

auch wenn im Augenblick wegen der Corona-Pandemie unsere Aktivitäten stark eingeschränkt sind, gibt es doch interessante Aufgaben für Vereinsmitglieder. Unübersehbar weist derzeit ein riesiger Baukran auf die Baustelle der Tropenhalle hin. 36 Sonden für die Gewinnung von Erdwärme werden in den Boden getrieben und gleichzeitig Erdleitungen und Fundamente vorbereitet. Dabei müssen alle Fahrzeuge der Bauunternehmen einen Besucherhauptweg kreuzen. An diesem Brennpunkt ist eine Aufsicht notwendig, die bisher an zwei Wochentagen (dienstags und mittwochs) durch Vereinsmitglieder übernommen wird. Die Schichten dauern von 9:00 bis 12:00, von 12:00 bis 15:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr.

Wer auf diese Weise dem Zoo helfen möchte und gleichzeitig durch die Kontakte mit Besuchern und dem Zoopersonal mehr Einblicke in das Zoogeschehen bekommen möchte, kann sich gerne an Jürgen Brinkmann (brialb@t-online.de) oder Helge Peters (helge-peters@gmx.de) wenden. Wir freuen uns auf weitere Helferinnen und Helfer.

 

Jürgen Brinkmann und Helge Peters

 

Zootier der Woche

Davidshirsch oder Milu im östereiischen Zoo Herberstein

 

Der Davidshirsch oder Milu ist eine Säugetierart aus der Familie der Hirsche. Ursprünglich im östlichen Asien beheimatet, ist er in freier Wildbahn seit mehreren hundert Jahren ausgerottet und konnte nur durch Haltung in einem kaiserlichen Park von Peking und später in europäischen Wildgehegen überleben. Auffälligstes Merkmal des Davidshirsch ist aber das Geweih, das nach hinten gerichtete Verzweigungen aufweist, wobei die erste fast so groß wie die Hauptstange ist. Hierdurch scheint das Geweih dem Betrachter in die „verkehrte“ Richtung gewachsen zu sein. Die Geweihstangen erreichen eine Länge von 72 bis 84 Zentimeter. Das Geweih wächst während der Wintermonate und damit innerhalb einer für Hirsche ungewöhnlichen Zeit. Lediglich das Europäische und das Sibirische Reh teilen dieses Merkmal. Nach der Ausrottung in freier Wildbahn überlebte die Art, weil in den kaiserlichen Gärten von Peking eine Herde von 120 Tieren über Jahrhunderte gehegt wurde. Die heutigen Bestände stammen allerdings sämtlich von europäischen Zoohirschen ab. (Wikipedia)

Zootier des Jahres
Zum Zootier des Jahres 2021 wurde das Krokodil gewählt.

 

 

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat in enger Zusammearbeit mit der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) das Krokodil zum „Zootier des Jahres 2021“ gekürt hat. Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Philippinen- und Siam-Krokodile kümmern.

 

Kuba-Krokodil

Phillipinenkrokodil 

Siam-Krokodil

Konkret werden dieses Jahr drei Schutzprojekt mit den Kampagnengeldern unterstützt. In der Natur leben nur noch knapp 100 Philippinenkrokodil, daher wird auf den Philippinen der Bau neuer Auswilderungsanlagen für Krokodile und eine weitere Nachzuchtstation direkt bei dem Auswilderungsgebiet finanziert. Zudem soll ein Zentrum für Umweltbildung, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, entstehen und ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in der Region umgesetzt werden. In den Süßwassersümpfen Kubas haben Kubakrokodile ihr kleines Verbreitungsgebiet. Die Nachzuchtbemühungen der seltenen Krokodile verliefen bisher sehr erfolgreich, weshalb nun wieder Kubakrokodile unter kontrollierten Bedingungen ausgewildert werden. Um die Biologie der Tiere weiter zu erforschen und sie vor illegaler Wilderei zu schützen, erhalten einige der Krokodile GPS-Sender. Auch Siamkrokodile existieren nur noch in kleinen Populationen in Kambodscha, Laos und Thailand. Derzeit wird ein weiteres Restvorkommen auf Borneo vermutet, was nun mittels Umwelt-DNA aufgedeckt werden soll. Nur so können noch rechtzeitig Schutzmaßnahmen für die bedrohten Krokodile eingeleitet werden.

Hier noch einige Krokodilbilder

(Zum Vergrößern anklicken)