Herzlich Willkommen

bei Münsters größtem Verein

Seit 1871 setzen wir uns mit Engagement und Leidenschaft für zoologische Themen wie Artenschutz, Klima- und Umweltbildung ein...

Liebe Vereinsmitglieder

Im Sommer erreichte unser Verein das stolze Alter von 150 Jahren. Es ist ein langer Weg: Von der Gründung durch Professor Landois als „Vogelschutzverein“ im Jahr 1871 bis zum heutigen Familienverein mit 13.000 Mitgliedern. Michael Sinder hat in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift „der flamingo“  die wechselvolle Geschichte in Wort und Bild anschaulich dargestellt.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Herbstzeit und freue mich auf ein Wiedersehen bei einer unserer Veranstaltungen

Helge Peters

 

Weitere Helferinnen und Helfer an der Baustraße gesucht

Liebe Vereinsmitglieder,

Ein Bohrgerät für die Bohrungen für die Gewinnung von Erdwärme kreuzt den Besucherweg.

auch wenn im Augenblick wegen der Corona-Pandemie unsere Aktivitäten stark eingeschränkt sind, gibt es doch interessante Aufgaben für Vereinsmitglieder. Unübersehbar weist derzeit ein riesiger Baukran auf die Baustelle der Tropenhalle hin. 36 Sonden für die Gewinnung von Erdwärme werden in den Boden getrieben und gleichzeitig Erdleitungen und Fundamente vorbereitet. Dabei müssen alle Fahrzeuge der Bauunternehmen einen Besucherhauptweg kreuzen. An diesem Brennpunkt ist eine Aufsicht notwendig, die bisher an zwei Wochentagen (dienstags und mittwochs) durch Vereinsmitglieder übernommen wird. Die Schichten dauern von 9:00 bis 12:00, von 12:00 bis 15:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr.

Wer auf diese Weise dem Zoo helfen möchte und gleichzeitig durch die Kontakte mit Besuchern und dem Zoopersonal mehr Einblicke in das Zoogeschehen bekommen möchte, kann sich gerne an Jürgen Brinkmann (brialb@t-online.de) oder Helge Peters (helge-peters@gmx.de) wenden. Wir freuen uns auf weitere Helferinnen und Helfer.

 

Jürgen Brinkmann und Helge Peters

 

Zootier der Woche

Schuhschnabel in Pairi Daize, Belgien

Der Schuhschnabel, auch Abu Markub (sudan-arab. „Vater des Schuhs“), ist ein afrikanischer Vogel.

Der Schuhschnabel verdankt seinen Namen der Form seines Schnabels, der außerordentlich lang, aber auch sehr tief und breit wird. So lag die Schnabellänge eines Typenvogels bei 22,86 cm, die Schnabeltiefe bei 12,08 cm und die Schnabelbreite bei 10,16 cm. Bei den demgemäß vermessenen Individuen entsprach die Schnabellänge in etwa dem Schnabelumfang. Ein Individuum brachte es auf eine Schnabellänge von 24,5 cm.

Dieser Schnabel ist in der Vogelwelt einmalig. Der Oberschnabel ähnelt dem der Pelikane; er ist scharf gerandet und trägt eine hakenartige Spitze. Hierdurch kann er schlüpfrige Beutetiere sicher festhalten oder zerteilen. Auch der Kopf ist sehr groß und relativ breit. Der Hals ist hingegen, verglichen mit Störchen und Reihern, relativ kurz. Aufrecht stehend erreicht der Schuhschnabel eine Höhe von 1,20 m.

Die langen Beine enden in äußerst langen Zehen, die das Gewicht auf eine große Standfläche verteilen und so ein Einsinken verhindern. Die breiten Flügel ermöglichen einen kräftigen Flug mit ausgedehnten Gleitphasen. Im Flug wird der Kopf wie bei Pelikanen auf die Schultern gelegt, da ein ausgestreckter Hals beim Gewicht des Schnabels nicht vorteilhaft wäre. (Wikipedia)

Zootier des Jahres
Zum Zootier des Jahres 2021 wurde das Krokodil gewählt.

 

 

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat in enger Zusammearbeit mit der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) das Krokodil zum „Zootier des Jahres 2021“ gekürt hat. Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Philippinen- und Siam-Krokodile kümmern.

 

Kuba-Krokodil

Phillipinenkrokodil 

Siam-Krokodil

Konkret werden dieses Jahr drei Schutzprojekte mit den Kampagnengeldern unterstützt. In der Natur leben nur noch knapp 100 Philippinenkrokodil, daher wird auf den Philippinen der Bau neuer Auswilderungsanlagen für Krokodile und eine weitere Nachzuchtstation direkt bei dem Auswilderungsgebiet finanziert. Zudem soll ein Zentrum für Umweltbildung, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, entstehen und ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in der Region umgesetzt werden. In den Süßwassersümpfen Kubas haben Kubakrokodile ihr kleines Verbreitungsgebiet. Die Nachzuchtbemühungen der seltenen Krokodile verliefen bisher sehr erfolgreich, weshalb nun wieder Kubakrokodile unter kontrollierten Bedingungen ausgewildert werden. Um die Biologie der Tiere weiter zu erforschen und sie vor illegaler Wilderei zu schützen, erhalten einige der Krokodile GPS-Sender. Auch Siamkrokodile existieren nur noch in kleinen Populationen in Kambodscha, Laos und Thailand. Derzeit wird ein weiteres Restvorkommen auf Borneo vermutet, was nun mittels Umwelt-DNA aufgedeckt werden soll. Nur so können noch rechtzeitig Schutzmaßnahmen für die bedrohten Krokodile eingeleitet werden.

Hier noch einige Krokodilbilder

(Zum Vergrößern anklicken)