Neue Tigeranlage ist eröffnet! Erlebe Nely und Fedor aus nächster Nähe...

Um den Tieren eine größere Außenanlage mit getrennten Bereichen und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, wurde der bisherige Tigerbereich saniert. Nely machte während der Umbauarbeiten Urlaub im Zoo Krefeld. Mit der Sanierung wurde die bereits vorhandene Anlage vergrößert und eine zweite Außenanlage gebaut, so dass die beiden Tiger sich zusammen eine gut 1.700 m² große Außenanlage teilen oder jeweils auf ca. 800 - 900 m² Fläche getrennt voneinander verweilen können.

Auch Fedor machte während der Sanierungszeit Urlaub und zwar im Zoo Zürich. Beide Anlagen haben ein großes Badebecken, da Tiger sehr gerne schwimmen, sowie eine gemütliche Höhle mit Bodenheizung. Besucher können die Tiger durch große Scheiben an mehreren Stellen hautnah erleben. Die Tiere haben zudem zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten für den Fall, dass Sie ungestört sein möchten.


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So lässt es sich leben


Vom Aussterben bedroht

Während Tiger in menschlicher Obhut bis zu 20 Jahre alt werden können, erreicht in der freien Wildbahn kaum noch ein Tier ein hohes Alter.

Es gab einmal elf Unterarten des Tigers – heute sind es nur noch acht. Drei Unterarten hat der Mensch bereits ausgerottet, die verbleibenden gelten als höchst gefährdet. Dazu zählt auch der Armurtiger, er kann bis zu 300 kg schwer und 1,10 m groß sowie 3 m lang werden. In freier Wildbahn gibt es schätzungsweise nur noch 450 Tiere. Doch es stand auch schon noch schlimmer um den Fortbestand der Art. In den 1940er Jahren war der Bestand bereits auf 30 bis 40 Individuen geschrumpft. Intensive Schutzbemühungen konnten die Lage seit damals zwar verbessern, ein Grund zum Aufatmen ist das aber noch lange nicht. Denn weiterhin sind Tiger bedroht: Weil ihr Lebensraum zerstört und ihnen die Nahrungsgrundlage genommen wird und weil Tiger – trotz strenger Verbote und hoher Strafen – noch immer ein begehrtes Handelsobjekt sind.