Laila im Tierpark Goldau angekommen

Eine Ära geht zu Ende

Seit ein paar Wochen ist die Anlage der syrischen Braunbären eine kleine Baustelle. Sie wird umgebaut für die Malaienbären, die in Kürze die erweiterte Fläche mit bewohnen werden.

Laila, die syrische Braunbärin, darf seit Anfang Oktober den schweizerischen Tierpark Goldau ihr Zuhause nennen. Nach 25 Jahren syrischer Braunbärhaltung geht damit eine Ära im Allwetterzoo zu Ende. Laila und ihre drei Brüder kamen Anfang der 90er Jahre nach Münster und haben seitdem sehr schön zusammen gelebt. Im April verstarb dann der letzte verbliebende Bruder ebenfalls altersbedingt und Laila blieb alleine zurück.

Mit dem Tierpark Goldau als neue Heimat für Laila haben wir einen absoluten Glücksgriff getan. In Gesellschaft eines Artgenossen und Wölfen wird Laila ab dem Frühjahr 2020 eine 11.000m² große Anlage in den Schweizer Bergen bewohnen und dort ihren Lebensabend verbringen. Die längere Reise hat die alte Bärin Anfang Oktober bereits sehr gut überstanden. Zurzeit ist sie zur Eingewöhnung noch alleine in einem kleineren Gehege abseits der anderen Tiere, aber in stetiger Sichtweite. Bereits nach ein paar Tagen war klar, dass die 28 Jahre alte Braunbärin sich wohl fühlt. Die ersten Schwimmzüge in der eigenen Teichanlage wurden voll genossen.

Die bisherige Braunbäranlage wird momentan auf die Bedürfnisse der Malaienbären umgearbeitet. Klettermöglichkeiten und neue Bepflanzung warten dann auf Josy und Frodo.

 

Foto: Tierpark Goldau


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