Schritt für Schritt zur Normalität

In den vergangenen Monaten blieben viele Tierhäuser des Allwetterzoos aus Vorsicht und aufgrund der noch zum Teil unklaren Bestimmungen geschlossen. Als ersten Schritt, allerdings mit Einlasskontrolle und einer Einbahnstraßenregelung, wurden dann vor sieben Wochen das Aquarium, der Streichelzoo sowie die Watvogelanlage für die Besucher zugänglich gemacht. Die verbliebenen Häuser waren weiterhin nur für die dort arbeitenden Zootierpfleger zu betreten. Doch das ändert sich mit der neuen Woche.

Mit Beginn des Augusts dürfen endlich weitere Häuser geöffnet werden. „Wir freuen uns, unseren Besuchern wieder den Besuch des Elefanten-, Südamerika- oder auch Menschenaffenhaus ermöglichen zu können“, freut sich Zoodirektorin Dr. Simone Schehka über

Auch die Gürteltiere im Südamerika-Haus können ab Montag wieder besucht werden.

die weiteren Lockerungen. Auch das Giraffen- und Bärenhaus, sowie das Löwenhaus können wieder betreten werden. „Auch wenn bei dem sommerlichen Wetter die allermeisten Tiere eh auf ihren Außenanlagen zu beobachten sind, ist das für unsere Besucher ein Mehrwert in diesem bislang nicht ganz perfekten Sommer.“  Ab Montag können zudem wieder Bollerwagen ausgeliehen werden und es gibt keine Beschränkung mehr bezüglich der Personenanzahl im Aquarium. „Wir möchten uns aber noch einmal herzlich bei den Mitgliedern des Zoovereins bedanken. Sie haben bis zu diesem Tag mit ehrenamtlichen Helfern den Einlass geregelt. Ohne sie hätten wir das Aquarium nicht schon vor Wochen öffnen können.“

Einlass nur mit Mund-Nase-Maske

Das Betreten der Tierhäuser ist von 9 bis 16.30 Uhr möglich. Allerdings muss jeder eine entsprechende Mund-Nasen-Maske tragen, wie es unter anderem auch im Kassenbereich und in den sanitären Anlagen bereits Pflicht ist. „Es gibt ansonsten keine Einlasskontrolle an den Tierhäusern oder Begrenzung der Personenanzahl. Das Hygienekonzept, dass auch vom Gesundheitsamt begutachtet wurde, basiert auf den Erfahrungen und Erkenntnissen der vergangenen Wochen. Es hat sich gezeigt, dass wir unseren Besuchern, bei gewisser Kontrolle und Erinnerung an die geltenden Vorschriften, vertrauen können: Also Abstand halten und in geschlossenen Räumen die ganze Zeit eine Maske tragen“, appelliert Dr. Schehka. „Die Besucherobergrenze von 4500 Personen, die sich gleichzeitig im Zoo aufhalten dürfen, besteht aber immer noch. Auch finden keine Tierpflegergespräche oder öffentlichen Fütterungen statt – das gesamte Konzept basiert darauf, Menschenansammlungen zu vermeiden.“

Das Team des Allwetterzoos hofft, dass Deutschland, und damit auch der Zoo, von einer zweiten großen Infektionswelle weitestgehend verschont bleiben und er in diesem Jahr nicht zu einer erneuten Schließung gezwungen sein wird. „Deswegen bitten wir auch alle Gäste, sich an die geltenden Spielregeln zu halten. Nicht nur im Allwetterzoo, sondern auch draußen, vor den Kassen."

Mehr Infos zu den Coronamaßnahmen und Einschränkungen im Allwetterzoo findet Ihr HIER.

NeinJa

Unsere Website verwendet Cookies um eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste zu ermöglichen. Zur Verbesserung unserer Dienste möchten wir gerne Ihre Nutzung der Website mit Hilfe von Google Analytics auswerten. Sind Sie damit einverstanden? Weitere Infos sowie die Möglichkeit, der Zustimmung zu widersprechen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.