Wettbewerb Jugend forscht

Wenn am 27. und 28. Februar Jury und Teilnehmer von Jugend forscht zusammen kommen, sind erste Bewertungen der einreichten Arbeiten schon vorgenommen worden. „Den schriftlichen Teil haben wir bereits analysiert und waren uns am Ende schnell einig, wer denn die beste Arbeit abgeliefert hat“, erklärt Juror Dr. Dirk Wewers, der ansonsten als Kurator im Allwetterzoo Münster tätig ist.

Der theoretische Teil ist aber nur ein Aspekt des Gesamtabschneidens der jungen Schüler beim Wettbewerb Jugend forscht. Wenn sich am 27. und 28. Februar, Donnerstag und Freitag, die Schüler in der Stadthalle Hiltrup in Münster zum Regionalwettbewerb samt Feierstunde treffen, dann geht es in erster Linie um die Präsentation sowie um die „Verteidigung“ der wissenschaftlichen

Die Juroren Dr. Dirk Wewers, Dr. Roman Asshoff und Dr. Harald Kullmann sowie Dr. Beate Vogt und Dorle Hermes (jeweils von l.) sind für den Fachbereich Biologie zuständig.

Arbeit. „Das ist ein wenig mit der Doktorarbeit zu vergleichen, die ja auch vorgestellt und verteidigt werden muss. Aber natürlich in einem deutlich abgespeckten Rahmen“, so Wewers.

Dass Jugend forscht gut ist für die Persönlichkeitsentwicklung, lässt sich laut Dr. Dirk Wewers schon in der Juniorsparte beobachten. „Ich merke immer wieder, dass die ganz Jungen jede Menge innovative Ideen haben, ihre Gedanken aber in alle Richtungen sprühen“, erzählt er. Wewers bringt sich als Juror für Bioprojekte in der Jugend forscht-Kategorie „Schüler experimentieren“ ein. Insgesamt sitzen in der Jury für das Fachgebiet Biologie neben Dr. Dirk Wewers auch Dr. Roman Asshoff und Dr. Harald Kullmann, beide vom Zentrum für Didaktik der Biologie Universität Münster, sowie Dr. Beate Vogt vom Collegium Johanneum in Ostbevern und Dorle Hermes vom MSMG in Telgte, die zudem auch als Lehrerin an der Zooschule im Allwetterzoo tätig ist.

Weiter Fachgebiete des Wettbewerbs Jugend forscht sind neben der Biologie die Gebiete Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe und Informatik, Physik sowie Technik. Es gibt zwei Altersklassen: Jungforscherinnen und Jungforscher zwischen 15 und 21 Jahren starten in der Sparte Jugend forscht. Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 4 bis 14 Jahre treten in der Sparte Schüler experimentieren an. Die Sieger beim IHK-Regionalwettbewerb Münsterland qualifizieren sich für das Landesfinale. Hier endet der Wettbewerb in der Altersklasse Schüler experimentieren. Die Sieger der Altersklasse Jugend forscht qualifizieren sich fürs Bundesfinale. Hauptunterstützer des IHK-Regionalwettbewerbs ist seit dem Jahr 2002 der Unternehmensbereich Coatings der BASF.

Der vom früheren Stern-Chefredakteur Henri Nannen initiierte Wettbewerb Jugend forscht ist der bekannteste Nachwuchswettbewerb in Deutschland. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Wettbewerbs ist die Stiftung Jugend forscht, der Regionalwettbewerb Jugend forscht Münsterland wird seit über 30 Jahren von der IHK Nord Westfalen ausgerichtet. Ziel ist es, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und diese auch zu fördern. 

NeinJa

Unsere Website verwendet Cookies um eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste zu ermöglichen. Zur Verbesserung unserer Dienste möchten wir gerne Ihre Nutzung der Website mit Hilfe von Google Analytics auswerten. Sind Sie damit einverstanden? Weitere Infos sowie die Möglichkeit, der Zustimmung zu widersprechen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

}); });