Orang-Utan-Männchen gestorben

Die Entscheidung ist dem Team des Allwetterzoo Münsters, bestehend aus Tierärzten, Kuratoren und Tierpflegern, sehr schwer gefallen. Doch am Ende wurde das 22 Jahre alte Orang-Utan Männchen „Pongo“ nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt.16 Jahre lebte der in Aalborg, Dänemark, geborene Orang-Utan im Allwetterzoo Münster. Leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand aufgrund einer  bereits 2005 diagnostizierten chronischen Entzündung der oberen Atemwege immer weiter. Eine chirurgische Intervention 2007 führte nur kurzfristig zu einer Verbesserung der Nebenhöhlenentzündung.

Schon 2017 konnte „Pongo“ nur durch eine intensive tiermedizinische Betreuung eine lebensbedrohliche Lungenentzündung überstehen, eine Folge der chronischen Bakterienbesiedlung von Kehlsäcken und Nasennebenhöhlen.

Bereits seit über einem Jahr hat sich das Team in regelmäßigen Abständen getroffen, um immer wieder den Gesundheitszustand sowie das Wohlbefinden des Orang-Utans zu beurteilen. Doch auch trotz aller Bemühungen der Tierärzte, täglicher Inhalation und einer optimalen tierpflegerischen Fürsorge, verschlechterte sich der allgemeine Zustand des Orang-Utan-Männchens weiter.

Dies führte zu dem Entschluss, „Pongo“ an diesem Montag, 10. Februar, für weitere tierärztliche Untersuchungen zu narkotisieren. Die dabei erhobenen Befunde waren eindeutig. „Wir wollten dem Orang-Utan einen weiteren Leidensweg aufgrund der Schwere der Erkrankung ersparen. Solche Entscheidungen fallen immer schwer – doch im Fokus steht stets das Wohl des Tieres als Individuum“, fasst Dr. Simone Schehka zusammen. „Wir danken dem ganzen Team für die aufopfernde Fürsorge in den vergangenen Jahren und insbesondere in den vergangenen Wochen.“

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