Junge Forscher im Allwetterzoo

Der Tag begann mit einer kurzen Ansprache und Begrüßung der Jungforscher und des begleitenden MINT-Lehrerteams, gefolgt von einer Führung, geleitet vom Kurator Dr. Dirk Wewers. Die Tour führte dabei nicht nur an einigen Highlights und Besonderheiten des Allwetterzoos vorbei, sondern ermöglichte den Teilnehmern auch einen Blick hinter die Kulissen. So konnten die Schüler unter anderem einmal einen Elefanten füttern und ihm Leckereien wie Gurken mit der Hand anreichen.

Nach einem kurzen Snack kam es zum eigentlichen Höhepunkt des Tages: den Seminarvorträgen der Projektgruppen des Annette-Gymnasiums, die so auch in Kürze bei Jugend Forscht von den jeweiligen Schülern präsentiert und vorgestellt werden. „Es waren energiegeladene Präsentationen, nicht nur rund um das Thema Batterien“, sagt Dr. Philipp Wagner, Kurator und Projektkoordinator im Allwetterzoo. In sechs Vorträgen bewiesen die Annette-Schüler, dass sie sich nicht nur Gedanken über die Zukunft machen. Sie lieferten zugleich konkrete Lösungsvorschläge und gaben Antworten auf die von ihnen selbst gestellten Fragen. Vorgetragen in der Zooschule, präsentierten sie ihre Forschung vor Lehrern, Mitschülern, Alumni, Sponsoren und Förderern, zu denen unter anderem die Stadtwerke Münster, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, das Batterieforschungsinstitut MEET, die Sparkasse Münsterland-Ost sowie die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung und die Gerlind & Ernst Denert-Stiftung gehörten.

„Wir freuen uns, dass wir die Veranstaltung bei uns ausrichten konnten. Es ist spannend zu sehen und zu erleben, wie die jungen Forscher wichtige Fragen der Zukunft aktiv angehen“, so Dr. Philipp Wagner. Im Anschluss an die gelungenen Präsentationen ging das Plenum dann zurück in die Forscherwerkstatt des Allwetterzoos, wo sich alle beteiligten bei einem Snack und Getränken noch einmal austauschen und Netzwerken konnten. Denn zur Freude der begleitenden Unternehmen und Förderer stehen schon die nächsten Schüler mit Fragen bereit, die sie im Rahmen von Praktika und Projektarbeiten in den kommenden Monaten angehen wollen – und im besten Fall dann wie die sechs Gruppen des Tages bei Jugend forscht vorstellen.

Hintergrund

Die Gymnasien Annette-von-Droste Hülshoff aus Münster, Theodor-Heuss aus Waltrop, Franz-Stock aus Arnsberg sowie Hammonense aus Hamm arbeiten gemeinsam in dem ersten Zukunftsschulnetzwerk “Digital Science: MINT mit GTR & Co“, in dem schwerpunktmäßig die digitale Messwerterfassung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) thematisiert wird.
Die Schulen entwickelten gemeinsam mit dem außerschulischen Lernort „Forscherwerkstatt“ im Allwetterzoo Münster, dem weltweit tätigen Lehrerfortbildungsnetzwerk T3 sowie in Kooperation mit dem ebenfalls neu gegründeten MINT-EC-Themencluster, ein Netzwerk, in dem die ausgeprägte Expertise gebündelt und in Form von Unterrichtsmaterialien, transferierbaren Schülerprojektarbeiten nutzbar gemacht wird.
Die „Forscherwerkstatt“ sowie die Räumlichkeiten der Zooschule bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, eigenständige „Forschungsprojekte” unter fachlicher Betreuung durchzuführen und zu präsentieren.

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