21. Juni 2019

Information über den Eichenprozessionsspinner (kurz EPS)

Wie das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster informiert, verbreitet sich der Eichenprozessionsspinner auch im Münsteraner Stadtgebiet rasant und weitläufig. Leider können die Nester und Raupen zur momentanen Jahreszeit möglicherweise aber nicht zwangsläufig überall dort auftreten, wo Eichenbäume stehen. Die auf dem Zoogelände stehenden Eichen sind somit ebenso von einem Raupenbefall bedroht wie Eichenbestände in Parks und anderen Grünflächen.

Lektüre Empfehlungen zum Eichenprozessionsspinner:

Das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, informiert in einer Broschüre detailliert über die Lebensphasen der EPS: https://www.julius-kuehn.de/gf/eichenprozessionsspinner/

Wie alle Einrichtungen in Münster nimmt auch der Allwetterzoo das Thema sehr ernst und ergreift bereits seit Mitte Mai prophylaktische wie auch gegenwirkende Maßnahmen:

Insgesamt 70 Mitarbeiter, die in den Außenanlagen des Allwetterzoos tätig sind, halten durchgehend die Augen auf und kontrollieren permanent auf dem 30ha großen Zoogelände den Eichenbestand auf Befall. Bei Neubefall wird der betroffene Bereich direkt abgesperrt.

Gleichzeitig hat der Allwetterzoo eine Fachfirma beauftragt, die unter Einsatz von zwei Hubsteigern eine sachgerechte Beseitigung der Nester und Raupen an den betroffenen Eichenbäumen gewährleistet, sobald der Befall dort ersichtlich wird. Diese Arbeiten dauern an, um vorbeugend für das Folgejahr die Falter am Ausfliegen zu hindern und um die Entwicklung der nächsten Generation zu verhindern.

Mit diesen Maßnahmen leistet der Allwetterzoo alles in seiner Macht stehende, um dem flächendeckenden Auftreten des EPS bestmöglich entgegenzuwirken. Da es sich um ein Naturgeschehen handelt, das äußerst dynamisch prozessiert, besteht trotz aller Anstrengungen leider immer die Möglichkeit, dass einzelne Populationen und Nester fortbestehen. Grundsätzlich sollten Allergiker daher besonders achtsam sein. Wie für das gesamte Stadtgebiet empfiehlt sich auch für den Zoobesuch die Wahl langer Kleidung, um direkten Hautkontakt zu vermeiden, und das Nutzen der Hauptwege.

Den Wunsch unserer Besucher, als Allwetterzoo die Information der Öffentlichkeit über die Raupen zu unterstützen, kommen wir im Rahmen unseres Handlungsspielraums nach. Wir werden die Informationen am Eingang und auf dem Gelände des Zoos nochmals intensivieren und über unsere Facebook Seite sowie über unsere Homepage über den aktuellen Stand informieren.

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