Tiere hautnah


Den Abstand zum Tier zu verringern, den Besuchern Tiere „näher” zu bringen, sie ihnen „begreifbar” zu machen, ist eines der Hauptziele des Allwetterzoos. Und so kehren viele Menschen nach einem Besuch in Münster mit Fisch- oder Elefantengeruch behaftet nach Hause zurück. Sie haben Tiere „hautnah” erlebt - sie haben Tiere „begriffen“!

Im Allwetterzoo darf man unter der Anleitung der Tierpfleger Pinguine mit Fisch, kleine Papageien mit Nektar oder Elefanten mit Obst und Brot füttern. Man kann sogar einige Tiere in ihren Anlagen besuchen, seien es Affen, Papageien oder Ziegen. Und man erlebt Tiere außerhalb der Gehege: Die Brillenpinguine laufen im Sommer täglich über die Besucherwege und hübsche Mongolenponys und zottelige Riesenesel werden häufig spazieren geführt.

Das „hautnahe” Erleben der Tiere im Zoo kann mehr Emotionen wecken als eine brillante Fernsehdokumentation. Unersetzbar sind die sinnlich erfahrbare Gegenwart eines Tieres, seine Bewegungen, sein Geruch. Wer einmal einen Elefantenrüssel gestreichelt hat, wird dieses Erlebnis wohl nie vergessen - und spendet eher für die bedrohten Tiere Asiens. Wer sich an der schrankenlosen Begegnung mit den Guerezas im Allwetterzoo erfreut hat, engagiert sich leichter für die bedrohten Affen Afrikas.

ElefantenfütterungLorifütterungbegehbare Guezera-Anlage

Möglichkeiten des unmittelbaren Tier-Erlebens:

Elefantenfütterung durch Besucher

In der Regel täglich um 12 und 16 Uhr, je nach Wetter im Haus oder vor der Freianlage. Die Pfleger halten Obst und Gemüse bereit.  Achten Sie bitte auf die Aushänge im und am Elefantenhaus. Sollte die Fütterung einmal aus tiergärtnerischen Gründen ausfallen, bitten wir um Ihr Verständnis.

Lori-Fütterung durch Besucher

Im Elefantenhaus leben kunterbunte Gebirgs-Loris in einer begehbaren Voliere. Die kleinen Papageien können täglich ab 11 Uhr mit Nektar verwöhnt werden.

PinguinmarschBegehbare Affenanlagen

Der Besucherweg führt mitten durch die großen Außenanlagen von Kattas und Guerezas. Da diese Affen aus Afrika stammen, bevorzugen sie bei Regen oder Kälte ihre warmen, leider nicht begehbaren Innengehege.

Pinguinmarsch

Die Brillenpinguine laufen im Sommerhalbjahr täglich ab 14 Uhr aus ihrer Anlage heraus und über die Besucherwege, im Winter nur samstags und sonntags. Wenn es zu heiß ist, die Vögel brüten oder in der Mauser sind, kann der Marsch ausfallen.


Pinguine füttern
Nach dem Training der Kegelrobben um 11.30 und 15.30 Uhr, das ca. 15 Minuten dauert, kommen die Pfleger mit einem Fischeimer in den Besucherbereich vor der Pinguinanlage. Kinder dürfen gern in den Eimer greifen und den kleinen "Frackträgern" die Fische zuwerfen. Für's anschließende Säubern der fischigen Hände stehen Wasser und Handtücher bereit. Donnerstags wird in der Regel die Pinguinanlage gesäubert, dann fällt die Fütterung durch Besucher leider aus.

Riesenesel zum StreichelnStreichelwiese

Im „Kinder- und Pferdepark“ neben dem Pferdemuseum gibt es einen Streichelbereich. Kinder dürfen dort Ziegen und Schafe mit Pellets aus dem Automaten füttern.

Tropenhaus und Ara-Anlage

In der Ara-Voliere am Tropenhaus gibt weder Glas noch Gitter zwischen dem Besucherweg und dem Lebensraum der großen Papageien. Wer die Freiflughalle des Tropenhauses betritt, findet sich in einer dschungelartigen Landschaft wieder. Tropische Vögel sausen über die Köpfe der Besucher, Indische Flughunde hängen unter der Decke und winzige Hirschferkel schlüpfen durch das dichte Unterholz.

Erdmännchen-Anlage

Anfassen kann man die beliebten Erdmännchen nicht. Aber dank großer Glasscheiben vor Innen- und Außenanlage hat man die kleinen Räuber unmittelbar vor Augen. Dank großzügiger Verglasung erlebt man an vielen Stellen die Zootiere beinahe „hautnah“ - Sei es bei Nasen- oder Malaienbären, Tigern oder Leoparden, Gorillas oder Orang-Utans.

StreichelwieseTropenhausGlasscheibe bei Erdmännchen



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