Netzgiraffen
Netzgiraffen sind die längsten Tiere der Erde: ein männliches Tier kann eine Scheitelhöhe von bis zu 5,80 m erreichen! Giraffen zählen zu den Wiederkäuern und durchwandern in Afrika gemeinsam mit riesigen Antilopenherden die Savannen Afrikas südlich der Sahara. Das Kreislaufsystem der Giraffe weist wichtige Anpassungen auf, durch die sie den großen Druckunterschied, der aufgrund ihrer enormen Höhe beim Heben und Senken des Kopfes entsteht, ohne Schwindelanfälle ausgleichen kann. Für die Funktionsweise des Kreislaufs ist es aber wichtig, dass ihr Kopf nur kurze Zeit niedriger liegt als das Herz. Deshalb schlafen Giraffen mit auf den Rücken gelegtem Kopf. Im Zoo dient zuweilen auch eine Wand als "Kopfkissen".
Um die Distanz zu diesen riesigen Tieren zuverringern und unseren Besuchern auch bei den Giraffen ein beinahe "hautnahes" Tiererlebnis zu vermitteln, haben wir an der Außenanlage eine Aussichts-Plattform errichtet. Im Giraffenhaus wurden die Gitter vor zwei Gehegen durch locker gespannte Drahtseile ersetzt, die optisch kaum ins Auge fallen. Das dritte Gehege bleibt aus Sicherheitsgründen mit einem Gitter versehen; denn es ist für die Giraffenkuh und ihre Kälber reserviert. Die 1995 im tschechischen Dvur Kralove geborene Kuh "Volley" hat im Allwetterzoo bislang drei Jungtiere erfolgreich aufgezogen.
Bei Giraffen dauert die Trächtigkeit rund 15 Monate. Die Mutter bringt das Kalb, das schon bei der Geburt etwa 1,80 m groß ist, im Stehen auf die Welt, sie spreizt lediglich die Hinterbeine. Beim Aufprall aus dieser Höhe auf den Boden - gedämpft durch eine dicke Schicht Stroh im Gehege - platzt in der Regel die Fruchtblase, die die Mutter dann durch Lecken restlos beseitigt. Schon ungefähr eine Stunde nach der Geburt kann ein Giraffenkalb stehen.
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Unsere Fotos zeigen "Volley" mit einem Kalb am Tag seiner Geburt. Während der Kleine noch recht wackelig auf seinen vier Beinen steht, leckt die Mutter ihn trocken - und der ältere Bruder schaut neugierig von draußen in die Kinderstube
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Netzgiraffen
sind die längsten Tiere der Erde: ein männliches Tier kann eine Scheitelhöhe
von bis zu 5,80 m erreichen! Giraffen zählen zu den Wiederkäuern und
durchwandern in Afrika gemeinsam mit riesigen Antilopenherden die
Savannen Afrikas südlich der Sahara. Das Kreislaufsystem der Giraffe
weist wichtige Anpassungen auf, durch die sie den großen Druckunterschied,
der aufgrund ihrer enormen Höhe beim Heben und Senken des Kopfes entsteht,
ohne Schwindelanfälle ausgleichen kann. Für die Funktionsweise des
Kreislaufs ist es aber wichtig, dass ihr Kopf nur kurze Zeit niedriger
liegt als das Herz. Deshalb schlafen Giraffen mit auf den Rücken gelegtem
Kopf. Im Zoo dient zuweilen auch eine Wand als "Kopfkissen".
Um
die Distanz zu diesen riesigen Tieren zuverringern und unseren Besuchern
auch bei den Giraffen ein beinahe "hautnahes" Tiererlebnis
zu vermitteln, haben wir an der Außenanlage eine Aussichts-Plattform
errichtet. Im Giraffenhaus wurden die Gitter vor zwei Gehegen durch
locker gespannte Drahtseile ersetzt, die optisch kaum ins Auge fallen.
Das dritte Gehege bleibt aus Sicherheitsgründen mit einem Gitter versehen;
denn es ist für die Giraffenkuh und ihre Kälber reserviert. Die 1995
im tschechischen Dvur Kralove geborene Kuh "Volley" hat
im Allwetterzoo bislang drei Jungtiere erfolgreich aufgezogen. 