Begehbare Affenanlagen


Weg durch die Guereza-Anlage Blick auf die Katta-Anlage

 

An unser Affricaneum schließen sich zwei naturnah gestaltete Affenanlagen an, in die Besucher hinein gehen können. Hier lassen sich Kattas und Guerezas völlig ohne Grenzen beobachten. Die Menschen müssen allerdings auf den Wegen bleiben, während sich die Affen überall herumtreiben können. Dass man die Tiere nicht anfassen darf, versteht sich von selbst. Zigaretten, Eis oder Kekse dürfen nicht mit in die Anlage genommen werden. Ebenso müssen Hunde draußen bleiben.


Kattas haben keine Scheu Sonnenbadende Kattas Kattas klettern gut


Die hübschen Kattas bewohnen nicht nur eine eigene Insel mit einer Wiese zum Sonnenbaden und Kletterbäumen, die Schatten spenden. Für Regentage und den Winter stehen den Lemuren aus Madagaskar  geräumige Innenanlagen im Menschenaffenhaus zur Verfügung. Wenn die Kattas nach draußen gehen, gelangen sie zuerst auf eine kleine Halbinsel, die von der Morgensonne beschienen wird. Dann geht es weiter über Stangen, die hoch über dem Besucherweg angebracht sind. Der Weg für die Menschen führt nämlich über die Insel und damit mitten durch den Lebensraum der Affen. Schauen Sie deshalb auch mal nach oben: Sitzt ein Affe über Ihnen, könnte es unter Umständen feucht werden...

Mehr Informationen über Kattas finden Sie auf unserer speziellen Seite über Lemuren.

 

Guerezas hoch ueber den Besuchern Guerezas mit Neugeborenem Besucher bei den Guerezas

 

Den schwarz-weißen Guerezas steht eine etwa 3.000 m² große, mit Bäumen bestandene Anlage zur Verfügung. Auch hier führt der Besucherweg mitten durch den Bereich der Affen. Gerade die Guerezas zeigen wenig Scheu vor Menschen. So kann es durchaus vorkommen, dass ein neugieriger Affe einen Kinderwagen inspiziert oder mitten auf dem Besucherweg ein Sonnenbad nimmt. Die aus West- und Ostafrika stammenden Guerezas zählen zu den Stummelaffen und werden auch Colobus- oder Seidenaffen genannt. Sie gehören zu den sprunggewaltigsten Affen, die wir kennen. Im freien Flug von einem Baum zum anderen können sie Strecken von über zehn Metern zurücklegen. Guerezas sind ausgesprochene Futterspezialisten und fressen beinahe ausschließlich Blätter. Um sie auch im Winter ihrer Vorliebe entsprechend ernähren zu können, frieren wir Weidenlaub in großen Mengen ein. Regen und Kälte mögen die Guerezas überhaupt nicht. Deshalb steht ihnen ein großzügig verglastes Holzhaus direkt am Allwettergang zur Verfügung.


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