Afrikapanorama


Wie in der Serengeti leben auf unserer etwa 1,5 ha großen Afrikaanlage rund 50 afrikanische Großtiere einträchtig zusammen: Steppenzebras, Gnus, Springböcke, Wasserböcke, Elenantilopen und Blauhalsstrauße. Die großen Augen der Antilopen gelten übrigens seit dem Altertum als die schönsten der Schöpfung. Antholops ist das griechische Wort für "Blütenauge".


Wasserböcke und Springböcke

 

Von Frühjahr bis Herbst ergänzen Krauskopfpelikane auf einer der Anlage vorgelagerten Insel sowie Kronenkraniche die Tiergesellschaft. Als Pendler zwischen den Kontinenten Afrika und Europa haben sich Weißstörche hier freiwillig angesiedelt. Wir haben lediglich Masten mit Wagenrädern auf der Afrikaanlage aufgestellt. Seit 2000 sind hier Jahr für Jahr Störche erbrütet worden, geschlüpft und nach dem Flüggewerden Richtung Afrika aufgebrochen. Die Altvögel bleiben dem Zoo selbst im Winter treu, denn hier gibt es

 

Kronenkraniche, Elenantilopen und Zebras Zebras und Elenantilopen

 

Damit Sie als Besucher noch näher an die sehr lebendige Tiergemeinschaft des Afrikapanoramas heran kommen, haben wir zwei Brücken gebaut, die über einen breiten Wassergraben direkt auf die Tieranlage zu unserer kleinen Serengeti-Lodge führen. Von hier aus lassen sich die Tiere sehr gut beobachten und man fühlt sich beinahe wie in Afrika. Die Lodge ist übrigens ein wunderbarer, überdachter Picknickplatz, von dem aus man nicht nur Zebras und Strauße prima sieht, sondern auch über den Pelikangraben hinweg bis zu den Elefanten schauen kann.

 

Blick auf den neuen Bereich2009 gestalteten wir den rechten Bereich des Afrikapanoramas grundlegend um. Der alte Wasserfall wurde durch einen mäandernden Bachlauf ersetzt, der über mehrere Stufen hinweg plätschert und schließlich in einem flachen Wasserbecken mündet. Hieraus können die Tiere trinken und sich bei großer Wärme  abkühlen. Der Uferbereich des neuen Wasserlaufs sowie des Grabens vor der Anlage wurde mit hellen Felsbrocken attraktiv gestaltet, das abfallende Gelände ebenfalls mit Felsen und Baumstämmen strukturiert. Für die Besucher entstand eine hölzerne Plattform mit Sitzmöglichkeit, von der aus man einen wunderbaren Blick auf das westfälische "Afrika" hat. Begrünt wurde der neu gestaltete Bereich übrigens mit Rollrasen, den die Huftiere vom Tag des Einzugs an kurz hielten - wir sind gespannt, wie lange die Fläche grün bleibt...

 

Die wichtigste Veränderung  kommt allerdings den Pelikanen zugute. Sie müssen nun nie mehr zum Überwintern ins Pelikanhaus getragen werden, sondern können über Stufen aus Felsgestein den Wassergraben verlassen. Vor ihrem Haus entstand ein kleines Freigelände, so dass die großen Vögel im Winter auch mal "vor die Tür" kommen. Neu sind zudem zwei Gehege rechts neben dem Afrikapanorama. Das erste ist für die  Springböcke bestimmt. Es kann von der großen Afrikaanlage getrennt werden, wenn in der Herde der zierlichen Antilopen Jungtiere heranwachsen. Für ein zweites Gehege wurde bislang brachliegendes Gelände entlang des großen Spielplatzes genutzt. Hier haben die Prinz-Alfred-Hirsche ein baumbestandenes neues Zuhause bekommen. Diese kleinen asiatischen Huftiere sind wohl die seltensten Hirsche der Welt, die Anfang der 1980er Jahre fast ausgerottet schienen. Diese Hirsche sind eine der hoch bedrohten Tierarten, für die sich die in Münster ansässige Stiftung Artenschutz mit Unterstützung der Sparda-Bank einsetzt.

 

2010 veränderten wir den linken Bereich der großen Anlage. Auch hier strukturieren jetzt Stämme und helle Felsbrocken das Gelände, es gibt Sandflächen und Schattenplätze und grüner Rollrasen bedeckt den sanierten Boden. Damit das Gras grün bleibt, installierten wir eine Sprenkleranlage. Aus dem ehemals schnurgeraden Trenngraben entstand ein schön gestalteter Wasserbereich mit einer Insel. Auch der Besucherbereich wurde mit Pflanzen und viel Holz attraktiv umgestaltet. Neue Sichtbuchten erlauben einen guten Blick in diese schöne Gemeinschaftsanlage, die vollständig im "Grünen" liegt. Keinerlei Gebäude beeinträchtigen den natürlichen Eindruck. Die Stallungen der Afrikatiere befinden sich nämlich im und hinter dem Hügel der Anlage. Sichtbar sind lediglich die beiden Tore, durch die Zebras & Co. am Abend in die Ställe gelangen.

 

Zebra Wasserböcke Prinz Alfred Hirsch mit Kitz
Gnu mit Kalb Elantilope Springbock

 



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