Lernen im Zoo
Der Zoo als Lernort
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Eine
wichtige Aufgabe Zoologischer Gärten ist es, das Bewusstsein der
Besucher für Tiere und die Natur zu wecken. So beschränken
sich Informationen über die Zoobewohner heute nicht mehr nur auf
den Namen und die Herkunft einer Tierart. Vielmehr klären
zeitgemäße Tierschilder auch über
ökologische Zusammenhänge oder Verhaltensbesonderheiten auf.
An vielen Stellen im Allwetterzoo findet der Besucher reich bebilderte Informationstafeln.
Hierauf werden besondere Themen wie beispielsweise die
„Werkzeuge“ der Erdmännchen oder das
Verhaltensrepertoire von Menschenaffen vorgestellt. Und es gibt
zahlreiche interaktive, also spielerische Informations-Angebote, vor
allem im Kinder- und Pferdepark. Hier kann man beispielsweise durch
„Wolfsohren“ hören.
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In der Zooschule des Allwetterzoos unterrichten speziell ausgebildete “Zoolehrer“ rund 8.000 Schüler pro Jahr. In der Forscherwerkstatt betreuen Biologen bzw. Pädagogen Kinder und Jugendliche bei selbst gewählten Natur- und Umweltprojekten. In den Ferien finden spezielle Führungen für Kinder statt. Hierbei stellen Biologen vielfältige Themen aus der Tierwelt vor. Abendführungen oder Rundgänge zum Thema „Wie funktioniert ein Zoo“ vermitteln besondere Einblicke in die Zoowelt. Gruppen können für Ihren Zoobesuch eine Führung buchen. Die Programme für Kindergeburtstage bieten ebenso „Lernstoff“ wie das Tierquiz für Schüler, das kostenlos an der Kasse abgegeben wird. Unser Zoo-Buch sowie die vielfältigen Beiträge unserer Website sind eine weitere Möglichkeit, sich über die Arbeit des Allwetterzoos zu informieren.
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Auch Ausstellungen im Zoo dienen der Wissensvermittlung:
In
der BioCity geht es thematisch um die Artenvielfalt und deren
Bedrohung. Besonders eindrucksvoll wird auf das weltweite
Amphibiensterben hingewiesen, doch auch Themen wie „Bionik“
oder „Wasser“ werden vorgestellt.
Das Westfälische Pferdemuseum im Zoo widmet sich auf 1.000 qm
Fläche der Natur- und Kulturgeschichte des Pferdes.
Im Ausstellungsraum hinter der Großflugvoliere geht es um
„Verbotene Geschenke“. Gemeinsam mit den Zollbehörden
zeigen wir drastische Beispiele für die illegale Einfuhr von
Tieren und erklären, welche Souvenirs man von Fernreisen nicht
mitbringen darf.
Im
Elefantenhaus informieren wir anhand von Exponaten über die
Biologie der „Dickhäuter“. Man sieht hier u. a. einen
Original-Schädel oder die Backenzähne asiatischer bzw.
afrikanischer Elefanten.
Im
Menschenaffenhaus klärt die Ausstellung "Shopping für den
Regenwald" über die Bedrohung der Regenwälder durch unser
Konsumverhalten auf.
Im Bereich der Pinguinanlage informieren großflächige
Schautafeln und ein Film über das Leben der beliebten
„Frackträger“.
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