Zoobesuch mit Kindern
Beobachten, berühren, begeistert sein
Du willst Tiere nicht nur beobachten, sondern hautnah erleben, mit Deinen Freunden spielen und toben und spannende Geheimnisse der Natur erfahren? Dann bist Du im Allwetterzoo genau richtig. Hier darfst Du Tiere in ihren Anlagen besuchen und Elefanten, Papageien und Pinguine füttern, kannst Spielplatzabenteuer bestehen – und forschen und staunen!
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Wer viel Gepäck dabei hat, der nimmt am Eingang am besten einen Bollerwagen mit. An kleinen und großen Bären vorbei geht’s Richtung Tropenhaus. Pass auf, dass die Aras nicht Deine Brille klauen, denn genau wie später bei den Kattas und Guerezas führt der Weg direkt durch ihre Anlage hindurch. Mit guten Augen findest Du im Tropenhaus ganz viele Tiere. Der Dschungel ist so dicht, dass Du schon genau hinsehen musst, um die vielen Vögel und die großen Flughunde zu entdecken.
Und jetzt geht es in den Kinder- und Pferdepark, denn da gibt es viel anzufassen und auszuprobieren. Auf der Streichelwiese kommen freche Ziegen, winzige Schafe und riesige Hühner blitzschnell angelaufen, die sich gern von Dir verwöhnen lassen. Aber gönne Deinen erwachsenen Begleitern doch erst einmal eine Pause. Große Tische in lauschigen Ecken laden zum Picknick ein. Danach bist Du gestärkt für die Hexe "Azoora" mit dem Donnerbesen, kannst auf einem "Stahlross" mit den Pferden um die Wette radeln oder den Wasserspielplatz stürmen.
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So ausgetobt kommt jetzt ein Gang durchs Westfälische Pferdemuseum gerade recht. Zu bestaunen gibt es ein Pferdegrab, und auf dem Reitsimulator musst Du Dich festhalten und im Sattel bleiben wie ein echter Cowboy. Und nun auf in den Robbenhaven: Während Du Dich bequem zurücklehnst, zeigen Kalifornische Seelöwen tolle Sprünge und Du erfährst viel über diese Meeressäuger.
Wenn Du wieder zum Allwettergang gehst, siehst Du Geier in einer riesigen Voliere und die beiden Tiger Nely und Rasputin. Und ganz in der Nähe warten schon die Erdmännchen auf Dich. Sie sind übrigens Nachbarn der Nashörner. Du darfst mitten durch die große "Sandkiste" der kleinen Räuber laufen und hast sie direkt vor der Nase - natürlich hinter dicken Glasscheiben. Hier gibt es tolle Schilder, an denen man fummeln und ausprobieren darf und dabei viel über die wuseligen Erdmännchen und die riesigen Nashörner erfährt.
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Nicht zu übersehen sind die Elefanten. Um 12 und um 16 Uhr warten sie besonders ungeduldig auf Deinen Besuch, denn dann ist Fütterungszeit! Doch nicht irgendwer, sondern Du darfst die Elefanten füttern. Mit langem Rüssel greifen die Elefanten geschickt Äpfel und Möhren aus Deiner Hand. Streichele sie doch einmal! Bevor Du aber in dem geheimnisvollen weißen Elefantenbauch verschwindest, sag Deinen Eltern Bescheid, damit sie Dich nicht suchen müssen. Schließlich willst Du in aller Ruhe Stoßzähne untersuchen, Fußmodelle ertasten und das große Elefantenherz wummern hören.
Sicher hast Du Dich im Elefantenhaus schon nach den bunten Loris
umgeschaut. Ihr Gekreische ist schließlich nicht zu
überhören. Diese kleinen Papageien sind ganz gierig nach
Nektar, darum halte ihnen den kleinen Becher hin. Zum Nippen nehmen sie
auch schon einmal auf Deinem Ärmel Platz und schauen Dich
zwischendurch neugierig mit ihren Knopfaugen an.
Weiter geht's auf "Safari" durch den Allwetterzoo! Vorbei an Antilopen, Zebras und Straußen, an Giraffen, Geparden und Löwen gelangst Du zum "Affricaneum“. Aufgepasst, hier geben die Holzpalisaden immer wieder den Blick frei auf die Gorillas und ihre kleinen Untermieter, die Rotscheitelmangaben. Nachbarn der "sanften Riesen" sind eine große Schimpansengruppe und afrikanische Schweine. Warum Pinselohr- und Warzenschweine diese Namen tragen, wirst Du schnell entdecken!
Zum Anfassen nah erlebst Du nun zwei kleinere Affenarten, die Guerezas
und die Kattas. Sie leben in Anlagen, durch die Du hindurch gehen
darfst. Draußen bleiben müssen Hunde, und füttern und
streicheln darfst Du die Affen leider auch nicht. Um bei schönem
Wetter die Kapuziner in ihrer tollen Freianlage zu entdecken, musst Du
nur aufpassen, wo es wackelt! Die kleinen Affen klettern wie die
Weltmeister durch die Bäume. Manchmal sitzen sie aber auch hoch
oben über dem Besucherweg und schauen auf Dich herunter. Nicht
verpassen solltest Du die Kugelgürteltiere. Norman und Heidi
wohnen im Haus der Kapuziner. Sie kugeln sich gern ein und schlafen
sogar tagsüber, aber um 16 Uhr werden sie gefüttert. Dann
rennen sie auf ihren kurzen Beinen in der Anlage herum, die sie sich
mit Goldenen Löwenäffchen und Zwergseidenäffchen teilen.
Doch nun auf zu den Orang-Utans! Falls Dir auf dem Weg dorthin eine Gruppe Pinguine vor die Füße watschelt -
nicht wundern. Die kleinen "Frackträger" machen im Sommer
täglich um 14 Uhr einen Spaziergang. Die Orang-Utans haben es
dschungelig warm in ihrer "ZoORANGerie". Um sie von oben zu sehen,
musst Du schon ein bisschen sportlich sein. Ein Riesenbaum mit
Aussichtsplattform reicht bis fast unter das Dach. Klettere mal nach
oben und schau den roten "Waldmenschen" auf die Köpfe. Oder geh
außen herum durch dichten Bambus, wallenden Nebel und über
die wackelnde Hängebrücke. Belohnt werden Unerschrockene mit
dem munteren Treiben in einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft: Die
Orang-Utans leben zusammen mit wirklich frechen Zwergottern. Da ist
immer etwas los!
Auf dem Weg zum Aquarium überquerst Du den Zookanal und siehst den Zoohafen. Vielleicht hat gerade die Solaaris angelegt? Das Boot fährt mit Solarstrom, also Sonnenenergie! Im Aquarium tauchst Du ein in die zauberhafte Stille einer wundersamen Unterwasserwelt mit vielen Geheimnissen. Du kannst Vieraugen, Mördermuscheln und Einsiedlerkrebse entdecken, Schützenfische, Rochen und sogar Piranhas. Auch Vogelspinnen und Pfeilgiftfrösche wohnen im Aquarium und spielen gerne Verstecken. Hast Du sie gefunden? Die Stabheuschrecken tarnen sich genauso perfekt. Und schau Dir unbedingt die rosafarbenen "Gewächse" in einigen Becken an, das sind wirklich Tiere und keine Pflanzen!
Als
Tierfreund weißt Du, wie wichtig der Erhalt bedrohter Tierarten
und ihrer Lebensräume ist. In der BioCity im Eingangsbereich des
Zoos kannst Du das auch Deiner Familie erklären. Hier fühlst
Du etwas Wunderbares: Wie alles auf dieser Welt zusammengehört!
Schlendere durch die Ausstellung und schau auch in den Tropenraum
des Schildkrötenzentrums und die Forscherwerkstatt. Wenn
Du zu denen gehörst, die diese Welt schützen wollen,
greife in den dicken Wust Wollfäden und bekräftige Dein
Versprechen durch einen Knoten.
Du wolltest heute gerne in den Allwetterzoo fahren, aber nun regnet es in Strömen?
Schau doch noch einmal, wie der Zoo heißt. Richtig: Allwetterzoo.
Viele Wege sind überdacht, das sind die
„Allwettergänge“. Du kannst also bei jedem Wetter den
Zoo besuchen und die Tiere gut geschützt ansehen. Na dann, bis bald!
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