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17. November 2011
Xenia und Shaka: Mutter und Sohn sind wieder vereint!
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Es ist beinahe wie im Märchen: Mutter und Sohn wurden getrennt, doch nach einiger Zeit fanden sie glücklich wieder zueinander! „Bis an ihr Lebensende“ werden Xenia und Shaka zwar nicht zusammen bleiben, doch erst einmal ist unser kleiner Gepard wieder bei seiner Mutter! Frühestens in einem Jahr wird Shaka den Allwetterzoo im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms verlassen und in einem anderen Zoo ein neues Zuhause finden. Und Xenia wird in der Zwischenzeit vielleicht erneut Mutter.
Ob die beiden Geparde von ihren verwandtschaftlichen Verhältnissen wissen, ist eine nicht zu klärende Frage. Doch im Zoo ist man glücklich darüber, dass Xenia ihren Sohn auf Anhieb in ihrer Nähe duldete. Am 10. November trafen die Beiden erstmals seit gut drei Monaten wieder unmittelbar aufeinander. Xenia lässt es zu, dass der Kleine sich an sie schmiegt, wenn er schmusen möchte. Genauso erträgt sie seine Tobereien und bleibt liegen, wenn der übermütige Shaka sie spielerisch attackiert. Sie lässt sich Vieles geduldig gefallen, zeigt ihrem Sohn aber auch seine Grenzen. Sie ist eben eine richtige Gepardmutter!
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Shaka scheint begeistert zu sein. Hat er doch in den letzten Wochen stets großes Interesse an Xenia in der benachbarten Anlage gezeigt und oft durch den Zaun zu ihr geschaut. Der Kleine genoss zwar seit Mitte September die Gesellschaft seiner Uroma, doch war die knapp 15jährigen Megan nie eine richtige Spielgefährtin für Shaka. Megan hat ein für Geparde sehr hohes Alter erreicht. Sie genießt ihren wohlverdienten „Ruhestand“ im Zoo und liegt lieber faul in der Sonne, als dass sie mit einem heranwachsenden „Jungspund“ über die Wiese tobt.
Am 6. Juli geboren, wurde der kleine Gepard zuerst in einer Arbeitsteilung zwischen Xenia und den Tierpflegern aufgezogen. Als die Mutter ihren Sohn Anfang August offensichtlich ablehnte, kümmerten sich eine Weile nur noch Menschen um den Kleinen. Weil er noch spät ein Fläschchen brauchte, wurde Shaka abends von einem Pfleger mit nach Hause genommen. Tagsüber hielt er sich in einer der Gepardanlagen im Zoo auf. Nachdem er keine Milch mehr trank, blieb Shaka auch nachts im Zoo. Seit Mitte September lebt er mit seiner Uroma Megan zusammen.
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Mehr über unsere Shaka und unsere Geparde finden Sie hier: Arbeitsteilung bei den Geparden | Xenia gibt Ihre Rolle ab | Gesundheitscheck bei Shaka | Gepard-Uroma Megan soll sich um Shaka kümmern | Shaka wird ein richtiger Gepard | Geparde im Allwetterzoo |
Die nun gelungene Zusammenführung mit Xenia kommt nicht nur Shaka zugute, sie war auch aus einem anderen Grund notwendig: Am 16. November traf die Gepardin Salome aus dem Lissaboner Zoo in Münster ein. Sie zog in die große, bislang von Xenia bewohnte Anlage am Zookanal und soll möglichst bald von Jabari gedeckt werden. War der Kater erfolgreich, wird Salome in den Tierpark Bernburg umziehen. Aus Bernburg wiederum wechselt eine junge Gepardin nach Münster, die dann als zweite Zuchtkatze im Allwetterzoo bleibt. Die Zucht der in ihrer südafrikanischen Heimat hoch bedrohten Geparde ist schwierig, doch in Münster erzielt man Erfolge selbst mit "Problemkatzen".
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