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24. Oktober 2011

Experiment geglückt: Shaka wird ein richtiger Gepard!

 

Shaka im Oktober Shaka im Oktober Shaka im Oktober

 

Seit Mitte September lebt der kleine Shaka nun bei seiner Uroma Megan. Die Gesellschaft scheint ihm gut zu gefallen, denn er ist munter und verspielt. Und wir sind glücklich, dass das Experiment der Zusammenführung geglückt ist! Am 6. Juli geboren, wurde der kleine Gepard zuerst in einer Arbeitsteilung zwischen Mutter Xenia und den Tierpflegern aufgezogen. Als Xenia ihren Sohn Anfang August offensichtlich ablehnte, kümmerten sich anfangs nur noch Menschen um den Kleinen. Am Abend wurde er stets von Alexander Dietrich mit nach Hause genommen, weil er noch spät ein Fläschchen brauchte. Tagsüber spielte und tobte er in einer der Gepardanlagen im Zoo. Als die täglichen Milchmahlzeiten reduziert wurden, weil die kleine Raubkatze zunehmend Geschmack an Fleisch fand, blieb Shaka auch nachts im Zoo.

 

Shaka im Oktober Shaka im Oktober

 

Mit der knapp 15jährigen Megan wurde Shaka behutsam zusammen gewöhnt. Das aus Belfast stammende Gepardweibchen ist tatsächlich die Uroma des Kleinen; denn sie ist die Mutter von Xenias Vater. Von diesen verwandtschaftlichen Beziehungen wird Megan nichts ahnen, dennoch duldete sie Shaka auf Anhieb in ihrer Anlage. Dem Kleinen tut der direkte Umgang mit der alten Katze gut. Er hat dadurch beste Chancen, zu einem „richtigen“ Gepardkater heranzuwachsen! Auch an Xenia im Nachbargehege zeigt er großes Interesse und läuft immer wieder dorthin, um durch den Zaun zu schauen – sicher aber nur, weil er die Artgenossin in ihr sieht.

 

Shaka im Oktober Shaka im Oktober

 

Wenn Shaka nicht schläft, dann rennt und tobt er über die Wiese. Mal reicht ihm ein Stück Baumrinde für wilde Spielereien, mal reagiert er auf Besucher und deren Hunde jenseits des Zauns. Auch das Klettern hat er inzwischen entdeckt. Im Gegensatz zu erwachsenen Tieren haben junge Geparde noch scharfe Krallen und können damit in Bäume gelangen. Weil sie aber ihre Krallen nicht wie andere Katzen einziehen können, werden diese durch das Laufen immer stumpfer. Bei den Fütterungen gibt Shaka sich allerdings schon wie ein „Großer“ und schleppt seine Beute übers Gelände. Meist gibt es für ihn pures Fleisch zu fressen, manchmal macht er sich auch über die Reste von Megans Futterration her. Bis zum 16. Oktober bekam der Gepardjunge noch einmal am Tag ein Fläschchen Milch. Dann wurde sie ihm kurzzeitig im Schälchen angeboten, aber nun trinkt er überhaupt keine Milch mehr.

 

Mehr über unsere Geparde gibt es hier: Geparde im Allwetterzoo| Arbeitsteilung bei den Geparden | Xenia gibt Ihre Rolle ab | Gesundheitscheck bei Shaka | Gepard-Uroma Megan soll sich um Shaka kümmern

 

 


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