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02. September 2011

Gesundheits-Check bei Shaka:

Auch ein kleiner Gepard muss geimpft werden!

 

Alexander Dietrich mit ShakaTierarzt Carsten Ludwig meinte es gut mit Shaka. Den fälligen Gesundheits-Check bei dem acht Wochen alten Gepardjungen begann er mit den harmlosen Untersuchungen. In die Augen leuchten oder Mundschleimhaut und Zähne genau inspizieren ist nur lästig und tut nicht weh. Shaka hielt auf dem Arm seines vertrauten Pflegers Alexander Dietrich auch still. Danach schluckte er anstandslos die Wurmkur. Diese Prozedur ist dem kleinen Kater vertraut. Außerdem schmeckt das Mittel, das der Tierarzt Shaka ins Mäulchen spritzte, nicht schlecht. Beim Impfen wehrte der Kleine sich etwas, vergaß den kurzen Pieks aber schnell. Schließlich kontrollierte Carsten Ludwig die Ohren. Das ist eine eher unangenehme Untersuchung, die keinem Tier gefällt. Zum Ende der Visite kam noch der Flohkamm zum Einsatz. Damit wollte der Tierarzt den Erfolg einer Behandlung gegen Flöhe prüfen. Leider fand sich noch ein wenig Kot dieser lästigen Plagegeister im wolligen Babypelz des Kleinen. Also wird Shakas Fell weiter mit einem speziellen Anti-Floh-Mittel besprüht.

 

Flohkamm Impfung Wurmkur

 

2.950 Gramm brachte der kleine Gepard am 31. August auf die Waage. Er entwickelt sich prächtig und wird immer mutiger und unternehmenslustiger. Alexander Dietrich kommt manchmal gar nicht so schnell hinterher, wie Shaka losrennt. Der Kleine klettert sogar schon und muss alles untersuchen. Fasziniert ist er vor allem von Gerüchen. Im Kral beispielsweise, in dem die Tierarzt-Untersuchung stattfand, hatte Shakas Vater Jabari die vorhergehende Nacht verbracht. Seine Urin-Markierungen fand der Sohn so spannend, dass er minutenlang an jeder Hinterlassenschaft schnüffelte. Auch die Schuhe des angehenden Tierpflegers Jan Finster waren für das Gepardkind interessant. Der Auszubildende, der seinen ersten Arbeitstag bei Shaka erlebte, war nämlich zuvor bei den Bären eingesetzt.

 

Augenuntersuchung Untersuchung der Ohren Untersuchung der Zähne

 

Bald wird Alexander Dietrich Shaka mit einem Sack spielen lassen, in den er Giraffenkot füllt. Aber vorerst müssen noch Bälle und Stofftiere zum Spielen reichen; denn der kleine Gepard ist immer noch ein Flaschenkind. Zwar lässt sein Pfleger ihn hin und wieder an einem Stückchen Fleisch riechen, doch Shaka ist noch nicht auf den Geschmack gekommen. Deshalb nimmt der Tierpfleger seinen Schützling weiterhin jeden Abend mit nach Hause. Gegen 22 Uhr gibt’s ein letztes Fläschchen. Dann schläft der Kleine durch…

 

Mehr über Shaka und seine Aufzucht, über die Zucht von Geparden im Allwetterzoo und die Gesundheitsvorsorge bei jungen Geparden erfahren Sie hier:

Gepardmutter Xenia gibt ihre Rolle ab | Arbeitsteilung bei den Geparden | Geparde




 

 


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