Tiere hautnah lautet das Leitbild des Allwetterzoos; der Besucher soll die Zootiere im doppelten Wortsinn "begreifen". Bestes Beispiel ist das Füttern unserer Elefanten durch Besucher, bei dem der Mensch auch mal einen Rüssel streicheln kann. Weitere unmittelbare Tier-Erlebnisse gibt es derzeit bei den Pinguinmärschen und bei der Fütterung der Pinguine. Bei besonderen Veranstaltungen können Besucher beispielsweise Reptilien anfassen.
In zwei für Besucher begehbaren Anlagen für kleinere Affenarten begegnet man Kattas (Lemuren aus Madagaskar) und Guerezas (schwarzweiße "Seidenaffen" aus den Wäldern Ost- und Westafrikas) völlig ohne Grenzen.
Direkte Tier-Erlebnisse hat der Zoobesucher auch in unserem Tropenhaus, in dem sich in einer üppig grünen Kulisse etwa 100 Vögel, Hirschferkel und Flughunde völlig frei bewegen. In der benachbarten Ara-Voliere sieht man diese farbenprächtigen Groß-Papageien ohne jegliche Grenzen; denn weder Glas noch Gitter trennen Aras und Besucher. Kleinere Papageien, die kunterbunten Gebirgsloris, kann man in einer für Besucher begehbaren Voliere in unserem Elefantenhaus sogar mit Nektar füttern.
Auf der Streichelwiese im "Kinder- und Pferdepark" kommt man kleinen Schafen, frechen Ziegen und großen Hühnern sehr nah. In einem weiteren Streichelzoo am Delphinarium leben Ziegen und Minischweine. In beiden Anlagen gibt es Futterautomaten, denen man für einen geringen Betrag Tierfutter entnehmen kann.